Auf das Wetter können sich die Tennisspieler des FCN verlassen. Eigentlich war der 28. August ein Regentag.
Nur nicht auf unserer Tennisanlage. Pünktlich um 10 Uhr hörte es auf zu regnen. Und bis 18 Uhr – als die Teilnehmer am Rosenkrieg schon die erste Friedenspfeife rauchten – blieb es, von einigen kurzen Schauern abgesehen, trocken.
Bis dahin hatten die 20 Teilnehmer – 10 Ehepaare – am traditionellen Rosenkriegturnier – acht Stunden lang Tennis gespielt. In zwei Gruppen traten je fünf Ehepaare als Doppel gegeneinander an. Eine immer wieder interessante Konstellation. Gerade beim Doppel kommt es auf besonders gute Abstimmung auf dem Platz, auf Teamgeist und wechselseitige Motivation an. Genau das klappt erfahrungsgemäß bei Ehepaaren nicht immer so toll. Aber: Auch in diesem Jahr brauchte kein Scheidungsrichter bemüht werden. Nicht einmal Werner Funke als Turnierleiter musste schlichtend eingreifen. Und letzte Unstimmigkeiten wurden nach dem Turniertag beim gemütlichen Essen bei Dieter Vogel im „Anker“ ausgeräumt.
Aber zum Wesentlichen. Auch sportlich war das Rosenkrieg-Turnier eine gelungene Angelegenheit. In beiden Gruppen spielten die Paare im Modus jeder gegen jeden einen Satz bis 5 aus.
In Gruppe 1 setzten sich Marion und Gerd Abeldt nach Siegen über Karin und Werner Doyen, Monika und Lothar Gladis, Pamela und Andre Abels sowie Susanne Steinberg und Werner Remmers durch. Platz zwei ging an Doyens, die ihre übrigen Partien klar gewinnen konnten.
Die Gruppe 2 entschieden Hildburg und Reiner Meints ebenfalls ohne Niederlage für sich. Die Entscheidung fiel hier in einem sehr engen Match gegen Elke und Willy Möllmann. Auf den Plätzen folgten Christiane und Werner Funke, Angie und Jürgen Schirmer sowie Bianca Abels und Lutz Hölzel.
Nachdem sich im Halbfinale Abeldts gegen Möllmanns und Meints gegen Doyens durchsetzen konnten, standen die Finalpaarungen fest.
In einem spannenden Spiel (5:4) erkämpften sich Karin und Werner Doyen gegen Elke und Willy Möllmann Platz 3.
Im Endspiel siegten Marion und Gerd mit 5:3 gegen die Vorjahressieger Hildburg und Reiner – auch dies war eine durchaus offene Partie. Hildburg mit ihrer starken beidhändigen Rückhand und Reiner mit seiner Reaktionsschnelligkeit am Netz verlangten, das Marion und Gerd ihr bestes Tennis zeigen mussten, um zu gewinnen.
Bemerkenswert: Mit Hildburg und Marion standen zwei Frauen im Finale, die in der Saison zuvor durch längere Verletzungen geplagt waren. Beide meldeten sich mit eindrucksvollen Leistungen zurück und entschieden so das Rosenkrieg-Turnier für sich.

